Warum ein „AI Lawyer“ kein Anwalt ist
Einen KI-Anwalt gibt es nicht. Künstliche Intelligenz besitzt weder Zulassung noch Berufsbefugnis. Alawyer ist eine Legal-AI-Software, die juristische Recherche und die Aufbereitung von Rechtsinformationen unterstützt.
Alawyer analysiert die Anfrage, plant die Recherche, durchsucht angebundene Rechtsquellen und Literatur aus europäischen Jurisdiktionen, ordnet Ergebnisse ein und bereitet eine Antwort mit Fundstellen auf. Die Abdeckung wird schrittweise auf alle EU-Jurisdiktionen ausgeweitet; die Originalquellen bleiben für die anschließende Prüfung zugänglich.
Sensible Daten werden besonders geschützt. Verarbeitung und Speicherung erfolgen ausschließlich in der EU, verschlüsselt und DSGVO-konform. Namen und Kontaktdaten in Dokumenten lassen sich vor der weiteren Verarbeitung lokal pseudonymisieren.
Legal AI ersetzt weder Rechts- noch Steuerberatung. Fundstellen erhöhen die Nachvollziehbarkeit, machen ein Ergebnis aber nicht unfehlbar. Verbindliche Beurteilung, Entscheidung, Vertretung und Haftung bleiben bei den dafür befugten Personen.
Wie eine Rechts-KI arbeitet
Von der Analyse der Anfrage bis zur nachvollziehbaren Antwort folgt Alawyer einem strukturierten Rechercheprozess.
- Anfrage analysieren und Recherche planen: Alawyer erfasst die Fragestellung, den mitgeteilten Sachverhalt und die betroffene Rechtsordnung. Daraus entsteht ein Rechercheplan mit den rechtlichen Themen und Quellenbeständen, die für die Antwort relevant sein können.
- Rechtsquellen und Literatur recherchieren: Das System durchsucht die angebundenen Bestände. Dazu gehören Gesetzestexte, Judikatur, EU-Recht, öffentliche Register und, soweit verfügbar, juristische Literatur. Je nach Ergebnis können weitere Suchläufe folgen.
- Ergebnisse rechtlich einordnen: Gefundene Inhalte werden nach Rechtsordnung, zeitlicher Geltung und Bezug zum beschriebenen Sachverhalt geordnet. Widersprüche, abweichende Entscheidungen und fehlende Informationen müssen dabei sichtbar bleiben.
- Antwort mit Fundstellen aufbereiten: Alawyer führt die Rechercheergebnisse zu einer strukturierten Antwort zusammen und weist die verwendeten Fundstellen aus. Die Originalquellen bleiben dadurch zugänglich und können gezielt geprüft werden.
- Ergebnis durch Menschen prüfen: Die abschließende Beurteilung bleibt bei der verantwortlichen Person. Sie prüft Sachverhalt, Quellen und Schlussfolgerungen und entscheidet, ob weitere Beratung oder fachliche Expertise erforderlich ist.
Worauf die Antworten beruhen
Für die Recherche greift Alawyer auf angebundene Rechtsquellen und Literaturbestände zu. Die gefundenen Inhalte bilden die Grundlage für die aufbereitete Antwort.
- Gesetze und Verordnungen: Nationales Recht aus den derzeit angebundenen europäischen Jurisdiktionen, einschließlich geltender Fassungen, Novellen und Zeitständen. Die Abdeckung wird schrittweise auf alle EU-Mitgliedstaaten ausgeweitet.
- Judikatur: Entscheidungen der Höchstgerichte und veröffentlichte Rechtsprechung, über die sich Auslegungsfragen belegen lassen.
- EU-Recht: Verordnungen, Richtlinien und Entscheidungen des EuGH. Sie sind relevant, wenn unionsrechtliche Vorgaben auf nationales Recht einwirken.
- Öffentliche Register: Firmenbuch, Grundbuch und weitere Register für Abfragen zu konkreten Beteiligten und Objekten.
Sensible Daten werden besonders geschützt
Juristische Dokumente enthalten häufig personenbezogene oder vertrauliche Informationen. Verarbeitung und Speicherung erfolgen ausschließlich in der EU, verschlüsselt und DSGVO-konform. Optional pseudonymisiert Alawyer Namen, Adressen und Kontaktdaten lokal, bevor ein Dokument weiterverarbeitet wird.
Was Alawyer als Rechts-KI nicht ist
- Keine Rechtsberatung: Alawyer erbringt keine Rechts- oder Steuerberatung, übernimmt kein Mandat und vertritt niemanden. Eine verbindliche Einzelfallbeurteilung erfordert eine dazu befugte Person.
- Keine Entscheidung ohne Prüfung: Fundstellen machen Ergebnisse nachvollziehbar, aber nicht unfehlbar. Quellen und Schlussfolgerungen müssen geprüft werden, bevor auf ihrer Grundlage gehandelt wird.
- Kein Ersatz für Sachverhaltsarbeit: Die Qualität einer Antwort hängt am Sachverhalt. Was nicht mitgeteilt wird, kann nicht berücksichtigt werden.
- Keine Prognose über Ausgang: Recherche zeigt Rechtslage und Rechtsprechung, nicht den Ausgang eines konkreten Verfahrens.
Für wen das gedacht ist
- Unternehmen: Verträge prüfen, Fragen vorab klären, interne Anfragen abfangen, bevor sie extern teuer werden.
- Kanzleien: Recherchezeit verkürzen und die Prüfung dorthin verlagern, wo juristische Erfahrung wirklich zählt.
- Rechtsabteilungen: Wiederkehrende Fragen standardisieren, Quellen dokumentieren und Entscheidungen nachvollziehbar halten.
- Privatpersonen: Orientierung zu einer konkreten Frage, in verständlicher Sprache und mit Verweis auf das Original.
Häufige Fragen
- Gibt es einen KI-Anwalt beziehungsweise AI Lawyer?: Nein. Der Begriff ist irreführend. Eine KI besitzt weder Zulassung noch Berufsbefugnis und ist kein Anwalt. Gemeint ist meist Legal-AI-Software, die juristische Recherche und die Aufbereitung von Informationen unterstützt. Sie übernimmt weder Mandat, Vertretung noch Haftung und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.
- Ersetzt eine Rechts-KI Anwältinnen und Anwälte?: Nein. Sie verkürzt die Recherche und die Vorarbeit, trifft aber keine Entscheidungen. Die rechtliche Bewertung, die Strategie und die Verantwortung gegenüber der Mandantschaft bleiben bei den Jurist:innen. In der Praxis verschiebt sich die Arbeit von Suchen zu Prüfen.
- Woher stammen die Antworten von Alawyer?: Aus veröffentlichten Rechtsquellen: nationalen Gesetzesdatenbanken, der Rechtsprechung der Höchstgerichte, EU-Recht sowie öffentlichen Registern. Jede Aussage wird mit der konkreten Fundstelle ausgewiesen, damit sie im Original nachgelesen werden kann.
- Wie zuverlässig sind die Antworten?: Alawyer weist Fundstellen aus, damit Nutzer:innen die rechtliche Grundlage im Original prüfen können. Das erhöht die Nachvollziehbarkeit, macht ein Ergebnis aber nicht unfehlbar. Sachverhalt, Quellen und Schlussfolgerungen müssen vor einer Entscheidung durch eine verantwortliche Person geprüft werden.
- Welche Länder und Rechtsgebiete sind abgedeckt?: Alawyer deckt EU-Recht und nationale Rechtsquellen aus mehreren EU-Mitgliedstaaten ab. Ziel ist die Abdeckung aller EU-Jurisdiktionen; der Ausbau erfolgt schrittweise und kann sich je nach Land, Rechtsgebiet und Quellenart unterscheiden. Recherchiert werden insbesondere Gesetze, Verordnungen, Judikatur, öffentliche Register und, soweit verfügbar, juristische Literatur.
- Was passiert mit meinen Daten und Dokumenten?: Verarbeitung und Speicherung finden ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der EU statt, DSGVO-konform und verschlüsselt. Optional werden Personen-, Adress- und Kontaktdaten lokal pseudonymisiert, bevor ein Dokument verarbeitet wird.
- Darf ich eine Rechts-KI im Kanzleialltag einsetzen?: Ja, sofern Verschwiegenheit und Sorgfaltspflichten gewahrt bleiben. Genau dafür gibt es EU-Hosting, Pseudonymisierung, Audit-Logs und Rollenrechte. Die anwaltliche Prüfung des Ergebnisses ist Teil der Berufspflicht und wird nicht ersetzt.
- Was kostet Alawyer?: Es gibt einen kostenlosen Einstieg mit monatlichem Credit-Guthaben sowie die Pläne Pro, Business und Enterprise. Abgerechnet wird credit-basiert, also nach tatsächlicher Nutzung; Unternehmen können Alawyer drei Monate kostenlos testen.
- Warum finde ich Alawyer, wenn ich nach „AI Lawyer“ suche?: „Lawyer“ ist ein Überbegriff für Jurist:innen und keine geschützte Berufsbezeichnung, die ausschließlich Anwältinnen und Anwälten vorbehalten ist. Der Name Alawyer greift genau das auf: Weil Alawyer einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und von vielen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten genutzt wird, haben wir uns für diese Namensgebung entschieden — sie steht dafür, beide Welten zu unterstützen und zusammenzuführen. Alawyer ist eine Legal-AI-Software der LawAI FlexCo, keine Anwältin.
- Kann ich Alawyer in bestehende Tools einbinden?: Ja. Über einen MCP-Server und Integrationen lässt sich die Recherche direkt in vorhandene Arbeitsumgebungen und KI-Assistenten holen, sodass kein zusätzlicher Systemwechsel nötig ist.
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